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Enzo Marolli hat seinen 14 schnell an die neuen Regeln, und damit an die maximalmasse angepasst. Aussen blieb der Rumpf unveraendert (schnell). Der Bug ist beiderseitig glatt; weiter hinten, etwa nach einem Meter beginnt der Knick etwas ueber der Wasserlinie, der bis zum Heck immer staerker wird, um das Spritwasser vom Schiff abzuloesen. Vorne wurde die Rumpfhoehe um ca. 5 cm, hinten um 7 cm abgesenkt. Auf die Breite kommt das Schiff mittels fest laminierter Ausleger, die von der Want bis zum achteren Eck des Schiffes auf konstanter Breite bleiben. Der Prototyp aus Polyester, der auf der Messe stand, hatte 10kg Untergewicht! Gebaut wird die Serie in Epoxy, Sandwich.
Das Vorschiff ist nun geschlossen, der Mast steht auf dem unterstuetzten Vordeck. Genakertrompete ist im Vordeck weit vorne eingelassen. Der Spibaum wird durch einen runden Kluever am Bug mittig ausgefahren. Nach unten ist dieser formschoen abgespannt, darauf sitzt nun der Hals des Vorsegels, 30cm vorm Bug.
Das Cockpit ist drastisch frei. Was bei seinen ersten Schiffen (nach meinem Eindruck) nicht schoen war, die Breite des Hecks und des Cockpits, macht sich jetzt, bei dieser Form sehr gut und sieht GEIL aus. Enzo baut nun auch Fussleisten zum besseren ins-Trapez-gehen. Genakerbaum und Genaker selber laufen durch Saecke. Ueber dem Schwert sitzt ein nicht sehr hohes Tunnel, das Christoph nochmals ein wenig verkleinern will. Fockschotklemme ist wie beim Ovington relativ weit hinten angebracht. Die Trapeze haengen im Normalfall sehr weit aussen, und das fuer den Vorschoter zudem weit vorne an der Want, dass der beim Rueckwaerts-rausgehen nicht haengen bleibt. Christoph moechte das Boot mit Heckschotfuehrung ausliefern. Auf dem Vordeck haben nun mehrere Rigg- Verstellmoeglichkeiten Platz. Auf dem Messe-Schiff waren hier die Oberwanten und der Cunningham nach aussen gefuehrt. Der Baumniederholer war etwa auf Hoehe der Grossschot im Cockpit beidseitig auf Klemmen gefuerht, wahrscheinlich wird das bei den kommenden Modellen mittels Drehblock geloest, so dass man den Baumniederholer an das Ende der Grossschot knoten kann. Der Mast ist von Levi mit Glasfasertop, sauleicht, auch Maximalmasse. Ein Rundprofil mit aufgesetzter Vorlieksnut. Oberwanten werden durch die untere Saling gefuehrt. Unterwanten greifen etwa 20cm ueber dem Baum am Mast (stuetzend nach hinten) an. Importeur und Alleinvertrieb fuer Deutschland macht Christoph Hagenmeyer/Steinlechner Werft, der sich jetzt auch um den Vertrieb der Hyde-Segel in Deutschland kuemmert, und diese sehr kanpp kalkuliert anbietet. Martin Blum G-13 |