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Seit 1928 ist der 14 eine von der ISAF anerkannte Klasse. Daher die Bezeichnung International 14 Die World Association der 14s wurde 1967 gegründet. Dem 14 sind die bahnbrechendsten Erfindungen im Segelsport zu verdanken, z.B. das Trapez. 
Die Geschichte Der Mythos. Mythen beeinhalten archaisches Wissen der Menschheit und sind der Ausdruck eines Glaubens an das Wahre und das Echte. Der Mythos ist die Antwort des Menschen auf das Chaos in der Welt. Die Anfänge. Schon gegen Ende des letzten Jahrhunderts wurde in Kanada der 14er von der L.S.S.A. (Lake Sailing Skiff Association) zur offiziellen Klasse ernannt, nachdem ein gewisser 1. Wilton Morse um 1897 erst ein 14 Fuß großes Dingi konstruiert und schließlich gebaut hatte. In Großbritanien tauchten zur Jahrhundertwende die ersten offenen Jollen mit 14 Fuß Länge auf, um in kleinen Gruppen gegeneinander zu segeln. Diese Boote hatten Luggersegel. Im Jahre 1923 wurde in Cowes dann ein Mann namens Charles Nicholson beauftragt, ein offenes 14-Fuß-Dingi zu konstruieren. Zu dieser Zeit wurde eher gerefft, als ausgeritten. Trotzdem wurde genau in dieser Zeit aus dem kleinen Yacht-Beiboot ein eigenständiges Sportgerät. Von 1923 bis 1928 war das Fourteen-Foot-Dinghy eine nationale Klasse in England. 1928 dann wurde das internationale 14-Fuß-Dingi vom Weltsegelverband (IYRU) als überhaupt erste internationale Klasse anerkannt. Diesen Status genießt es bis zum heutigen Tag. Meilensteine. In der Entwicklung des 14ers war sie Erfindung des Trapezes sicher die, die den Segelsport bis heute tiefergreifend verändert hat, als jede andere. 1937 tauchte die erste Mannschaft damit beim legendären Prince of Wales Cup (POW) auf. Auch wenn schon in den 30er-Jahren damit experimentiert wurde. so setzte sich der Spinnaker erst in den Späten Sechzigern in der Form durch, wie es uns von der Mehrzahl der Regattaklassen bekannt ist. Ende der 80er-Jahre wurde ein bis heute als äußerst innovativ empfundener Sprung in der Entwicklung des International 14s vollzogen: Nach Einführung des Doppeltrapezes und der Legitimation durchgelatteter Segel wurde der asymmetrische Gennaker mit dem ausfahrbaren Bugspriet erlaubt. Es war nun möglich, mit größerer Effektivität auszureiten und außerdem weit höhere Geschwindigkeiten mit dem neuen Vorsegel zu erreichen, als dies mit einem konventionellen Spinnaker möglich gewesen war. Darüber hinaus ist die Bedienung des Gennakers wesentlich unkomplizierter, als die eines Spinnakers. Und dies gerade beim setzen, Bergen und Halsen. Ein konstruktionsbedingter Vorteil des Gennakers besteht auch darin, daß er den Bug des Bootes nach oben hebt und somit ein als "Nasenbohrer" bekanntes "Mannöver" weniger wahrscheinlich macht, als das bis dato, mit konventionellen Spinnakern der Fall war. Insgesamt wurde mit diesen Neuerungen ein allgemeiner Trend in der Gestaltung nicht nur kleiner Gleitjollen, sondern sogar größerer Yachten eingeleitet, der nicht zuletzt auch dazu führte, daß die America´s Cupper beispielsweise seit 1995 mit asymmetrischen Spinnakern und einem Bugspriet segeln. Der Gipfel dieser Entwicklung ist sicher noch lange nicht erreicht. Im Jahr 2000 tauchte zum ersten Mal ein sogenannten "T-Foil-Ruder" auf, ein am Ruderblatt angebrachtes Horizontalruder. Es macht das Boot nicht nur stabiler und damit sicherer zu segeln, es beeinflusst auch das Wellensystem des Skiffs auf eine Art, die noch höhere Geschwindigkeiten erlaubt Skurrilitäten. Die 14er Klasse war und ist ein Tummelplatz nicht nur interessanter technischer Konstruktionen, sondern auch überaus interessanter Persönlichkeiten. Exemplarisch sei hier erwähnt, daß bei großen englischen regatten regelmäßig - und keinesfalls erfolglos - eine Dame teilnimmt, deren Alter weit jenseits der 70 liegt. Sie segelt mit ihrem Mann und hat eine große Gummi-Ente im Mast befestigt, um ein Durchkentern zu verhindern. Zur Preisverleihung fahren die beiden dann mit einem metallic-goldenen Rolls Royce vor, an dem ein Bootsanhänger mit ihrem 14er hängt Der Stand der Dinge. Der 14er hat ein extrem hohes technisches Niveau erreicht. Er war noch nie so schnell und gleichzeitig unkompliziert zu bedienen. Materialien für Rümpfe, Masten und Segeln befinden sich auf dem neusten Stand Klar, daß die 14er nach neuen Grenzen suchen, so werden seit 1996 höhere Masten gefahren und ab 2008 wird das Gewichtslimit nocheinmal auf 70 kg gesenkt. 1997 schlossen sich dann auch Australien und Neuseeland an, so daß der 14er nun weltweit nach ein und den selben Regeln gesegelt wird. Die Attraktivität des augenblicklichen Entwicklungsstandes wird nicht zuletzt durch die Tatsache belegt, daß erstmals ein Skiff nach unterandern Vorbild des 14ers, der 49er, olympisch geworden ist. Auch die sogenannten Fun-Boote gleichen Prinzips, als One-Design-Konstruktionen angelegt, die in großer, sich gegenseitig kannibalisierender Vielfalt auf den Markt geworfen werden sind nur nachempfunden und konnten bislang keine neuen Impulse setzen. Das kann aber letztlich die Bedeutung des 14ers als Original nur stärken. |